Doppelsieg für Eintracht-Recken
Classic-Kegeln, Kreiseinzelmeisterschaften: Ronald Richert holt Titel,
Thomas Arndt und Max Hermann mit Silber. Sören Schulze verpasst Podest als Vierter knapp.
Bei den Kreiseinzelmeisterschaften am vergangenen Wochenende waren die Kegler des SV Eintracht Gommern sehr erfolgreich. Ronald Richert sicherte sich in seiner alten Heimat, in Loburg, bei den A-Senioren sogar den Titel.
Überhaupt war Loburg, in den vergangenen Jahren in den unterschiedlichen Spielklassen nicht gerade die Gommeraner Lieblingsbahn, ein gutes Pflaster für die Eintracht. Nachdem Thomas Arndt nach dem ersten Tag mit 596 Kegeln knapp vor Loburgs Zweitbundesliga-Kapitän André Schön (595) und seinem Vereinskameraden Richert (594) führte, kämpfte sich Richert (gesamt 1174) am zweiten Tag noch knapp am Eintracht-Abteilungsleiter vorbei und sicherte sich den Kreismeistertitel der Senioren A (Ü50). Arndt sorgte mit 1172 Kegeln für einen Gommeraner Doppelsieg. Henry Bay (1110) wurde Elfter.
Am Sonntag-Nachmittag holte sich Max Hermann in der Altersklasse U 23 mit starken 584 Kegeln vor U23-Nationalspieler Jonas Schön (567) und hinter dem überragenden Zerbster Alex Karl (669) die Silbermedaille. Bei den B-Senioren (Ü60) kämpfte sich Sören Schulze in Köthen nach schlechterem erstem Tag noch auf insgesamt 1045 Kegel und verpasste als Vierter den Bronzerang nur ganz knapp um elf Kegel.
Überragend waren die Eintracht-Recken auch über das gesamte Wochenende in der PAULY-Kegel-Arena in Gommern. Sportlich konnte der einzige Gommeraner Starter, Karl Zander, mit 550 Kegeln zwar nicht in den Titelkampf am Sonntag eingreifen, den Thomas Große aus Loburg mit insgesamt 1249 Kegeln für sich entschied. Aber organisatorisch waren die Blau-Gelben wahrlich meisterlich. Mit Unterstützung aus allen drei Eintracht-Teams war sowohl der Bahnbetrieb als auch die Versorgung der Kegler aus dem gesamten „Kegelkreis“ Anhalt-Bitterfeld gut gewährleistet. Und das, obwohl ja etliche Spieler auf anderen Bahnen selbst ran mussten. „Danke an alle, die mitgeholfen haben. Ohne die vielen Helfer, auch für die Arbeiten im Hintergrund, ginge so etwas gar nicht“, bedankte sich Abteilungsleiter Arndt für die Unterstützung.