Gommern ist gegen Schönebeck nicht chancenlos, unterliegt aber verdient mit 3:5. Max Hermann mit 608 Kegeln Tagesbester.
In der Kegel-Verbandsliga mussten sich die Recken des SV Eintracht Gommern am Sonnabend in Schönebeck mit 3:5 (3364:3424) geschlagen geben. Durch das starke Auftreten ihres Startblocks verdienten sich die Gastgeber die zwei Punkte redlich und schickten Blau-Gelb dieses Mal ohne Zählbares heim.
Die Hoffnung auf Punkte war bei den Gommeranern durchaus vorhanden, hatten sie im Vorjahr in Schönebeck doch ein gefeiertes Unentschieden erzielt. Entsprechend optimistisch gingen die Zander & Co. ans Werk. Doch bereits im Startpaar war der Plan der Blau-Gelben hinfällig. Schönebeck spielte mit ihrem Besten, Satino Stacke (601) und Geburtstagskind Lars Schneidereit (593) groß auf, während Gommern mit Ralf Öhlschläger (524) und Martin Hukauf (564) nicht mithalten konnte. In der Mitte gewannen zwar Thomas Arndt (551) und Eintracht-Kapitän Thomas Zander (565) ihre Duelle, holten aber zu wenige Kegel auf.

Das Highlight aus Gommeraner Sicht lieferte dann Max Hermann ab, der mit 608 Kegeln den Tagesbestwert erzielte und das dritte Duell auf die blau-gelbe Seite zog. Doch da Sören Schulze (552) zwar den zweiten Jubilar des Tages, Michael Barth, an den Rand einer Niederlage brachte, aber eben nicht bis zum Schluss durchzog, mussten die Eintracht-Kegler mit der 3:5-Niederlage leben. „Schade, da war heute mehr drin. Aber die Schönebecker haben besonders zu Beginn zu stark gespielt und wir eben nicht. Deshalb haben sie auch sehr verdient gewonnen“, resümierte Zander zwar traurig, aber realistisch.
Zeit zum Grübeln bleibt den Gommeranern jedoch nicht. Am kommenden Samstag geht es in der heimischen PAULY-Kegel-Arena nämlich schon wieder weiter. Da wollen die Blau-Gelben gegen Roßlau mit ihrer oft bewiesenen Heimstärke wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.







