Für Hannah Böttge waren es unvergessliche Wochen: Die zwölfjährige Lübserin krönte sich zunächst zur Kreismeisterin und setzte kurz darauf bei den Landesmeisterschaften in Schkopau noch einen drauf.
Die Nachwuchskeglerin des SV Eintracht Gommern stellte sich auf den anspruchsvollen Bahnen in Holzweißig und Schkopau der starken Konkurrenz in der Altersklasse U14 weiblich und überzeugte auf ganzer Linie. Mit starken 453 Kegeln in der Vorrunde sicherte sie sich als Sechste souverän das Ticket für das Landesmeisterschafts-Finale am Sonntag.
Dort zeigte Hannah, was in ihr steckt. Mit beeindruckenden 465 Kegeln spielte sie nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern kämpfte sich auch auf einen hervorragenden dritten Platz vor. Der Lohn für ihre starke Leistung: die Bronzemedaille bei den Landesmeisterschaften.

Dass Hannah so erfolgreich ist, kommt nicht von ungefähr. Die Schülerin des Europagymnasium Gommern betreibt den Kegelsport seit knapp zwei Jahren. Zum Kegeln kam sie durch ihren Bruder Philip, der ebenfalls für Gommern aktiv ist.
„Bei der Weihnachtsfeier fand ich das Kegeln so toll, dass ich es selbst ausprobieren wollte“, erzählt Hannah.
Inzwischen trainiert sie zweimal pro Woche bei Jens Bich und Frank Finzelberg. Zusätzlich nimmt sie einmal im Monat am Stützpunkttraining in Loburg teil, das von Kerstin Bich geleitet wird.
Hannah ist nicht nur im Einzel erfolgreich. Sie gehört auch zur Mannschaft der SG Loburg/Gommern und sammelt dort in der Kreisliga wichtige Wettkampferfahrung.
Trotz ihrer jüngsten Erfolge denkt Hannah keineswegs ans Ausruhen. „Eine Sommerpause machen wir nicht, wir trainieren weiter“, sagt die ehrgeizige Zwölfjährige. Ihr nächstes Ziel hat sie bereits klar vor Augen: „Ich möchte 480 Kegel spielen.“
Neben dem Kegelsport schlägt Hannahs Herz auch für das Tanzen. Einmal pro Woche trainiert sie bei O’Blue in Zerbst.
Mit Talent, Ehrgeiz und großer Freude am Sport hat Hannah in kurzer Zeit beeindruckende Fortschritte gemacht. Und wenn sie ihren Weg so konsequent weitergeht, dürften ihre jüngsten Erfolge erst der Anfang gewesen sein.







