Eintracht Gommern spielt daheim wie aus einem Guss. Mit Erfolgen gegen Schönebeck und Kayna wird Platz zwei zementiert. Thomas Arndt mit überragenden 651 Kegeln.
„Zwei Spiele, zwei Siege.“ Das ist die Bilanz der Kegelwoche für die Verbandsliga-Kegler des SV Eintracht Gommern. Am Donnerstag überrollten sie im Nachholspiel Schönebeck mit 7:1 (3626:3502), um am Samstag Kayna mit dem gleichen Punkteergebnis und 3554:3408 Kegeln nach Hause zu schicken.
„In unserer PAULY-Kegel-Arena sind wir momentan einfach auf so einem hohen und ausgeglichenen Niveau, dass es für jeden Gegner schwer ist, hier zu punkten“, meinte Eintracht-Teamchef Thomas Zander zufrieden.
Am Donnerstag ragten aus einem Team auf Top-Niveau, der „schlechteste“ Gommeraner spielte 572 Kegel, die „Oldies“, Ralf Öhlschläger (633) und Thomas Arndt (651), mit Wahnsinns-Ergebnissen heraus. Da reichten auch die drei 600er Resultate der Gäste aus Schönebeck nicht aus, um tatsächlich etwas auszurichten. Auch, weil Martin Hukauf (583), Max Hermann (590) deutlich und sogar am Schluss noch Sören Schulze (597) trotz weniger erspielter Kegel jeweils mit 3:1 ihre Duelle gewannen.

Am Sonnabend erfüllten die Blau-Gelben dann auch die vermeintliche „Pflichtaufgabe“ gegen den Vorletzten der Tabelle, Fortuna Kayna, überlegen. „Zum Glück haben meine Jungs das eben nicht als einfache Pflichtaufgabe angesehen, sondern sind hochkonzentriert ins Spiel gegangen“, sah der Kapitän eine ähnlich starke Mannschaftsleistung.
Dieses Mal spielten Hermann (634), Hukauf und erneut Arndt (jeweils 620) die herausragenden Resultate. Aber auch Öhlschläger (571) und Karl Zander (577) punkteten mit sehr ordentlichen Ergebnissen, so dass erneut ein souveräner Heimsieg mit einem starken Mannschaftsresultat zu Buche stand.
Die Eintrachtkegler liegen nun, vier Spieltage vor Schluss, mit 19:9 Punkten auf dem Silberrang der Verbandsliga. Der Erste, GW Langendorf, ist zwar kaum noch einzuholen, aber auch nach hinten zum 3. Platz ist jetzt schon eine kleine 3-Punkte-Lücke entstanden. „Wir müssen in Roßlau und bei den zwei verbleibenden schweren Heimspielen unsere Aufgaben erledigen. Dann könnten wir stolz die wohl beste Saison der Vereinsgeschichte mit einer Medaille krönen“, hofft Zander auf weitere Siege. Und vielleicht heißt es dann: „Drei Spiele, drei Siege, vier Spiele, vier Siege …“







