Kegeln

Gastgeber überragend – Eintracht chancenlos

Gommern verliert gegen Blau-Weiß Elsnigk klar. Gastgeber spielen famosen Bahnrekord. Blau-Gelbe können nur zum Teil mithalten. Max Hermann mit 100. Spiel.

Das hatte sich besonders Max Hermann anders vorgestellt. In seinem 100. Spiel für die erste Mannschaft seiner Gommeraner Eintracht in der Kegel-Verbandsliga gegen Blau-Weiß Elsnigk wollte der Youngster der Blau-Gelben sicher nicht mit 2:6 (3406:3644) untergehen.

Und er trug mit dem besten Gommeraner Ergebnis von 606 Kegeln und dem Duellsieg auch das seinige dazu bei, dass das Spiel für die Gäste erfolgreicher hätte verlaufen können.

Doch nur Thomas Arndt (582) punktete ebenfalls und Martin Hukauf (600) trug ein starkes Ergebnis zum Teamresultat bei.

Thomas Arndt spielte sich nach durchwachsenem Start noch auf gute 582 Kegel.

Kapitän Thomas Zander (512) fand viel zu spät eine ordentliche Einstellung zur Bahn und gab bereits weit über 100 Kegel an Rainer Krzywanek (647) ab. Als dann auch noch Ralf Öhlschläger (556), der sich verletzt tapfer über die volle Distanz kämpfte, sein Duell klar verlor, stand es zwar nach Punkten 2:2, doch die Gastgeber hatten weiterhin über 100 Kegel Vorsprung.

Im Schlusspaar drehten sie nochmals auf, holten beide Duelle knapp und der Gegner von Sören Schulze (550), Steffen Förster, spielte mit überragenden 665 Kegeln den Tagesbestwert und ließ die Elsnigker über einen fantastischen Bahnrekord jubeln.

„Natürlich haben wir nicht auf unserem besten Niveau gespielt. Aber was Elsnigk auch in der Breite auf die Bahn gezaubert hat, war schon bemerkenswert. Wir waren von Beginn an ohne Chance“, meinte Zander nur kurz enttäuscht. „Ein großer Dank geht an Öhli, der zum Schluss ja eher über die Bahn gehumpelt ist und trotzdem durchgehalten hat und natürlich an unseren Max, der in seinem 100. Spiel wieder einmal gezeigt hat, was er draufhat.“

Nach einer längeren Pause geht es für die Eintracht erst am 7. November in der heimischen PAULY-Kegel-Arena gegen Halberstadt weiter. „Da wollen wir wieder unsere Heimstärke präsentieren und unbedingt punkten“, fordert der Kapitän schon heute eine klare Steigerung.