Kegeln

Pokal-Aus nach Krimi

Gommern verliert in Roßlau mit 21 Kegeln. Martin Hukauf überragend.

Die Pokalreise ist beendet. Der SV Eintracht Gommern unterlag im Pokal-Viertelfinalknüller gegen den Verbandsliga-Konkurrenten ESV Roßlau nach einem dramatisch engen Spiel mit 5:3 (3396:3375) und ist aus dem Landespokal ausgeschieden.

„So richtig unzufrieden kann ich gar nicht sein. Eigentlich haben nur wir im Startpaar zu viele Kegel liegen gelassen. Das müssen wir im Punktspiel in fünf Wochen abstellen, dann haben wir da eine gute Siegchance“, meinte Eintracht-Teamchef Thomas Zander.

Denn im Startdurchgang waren er (529) und Ralf Öhlschläger (538) gegen die starken Pawlyk und Kaden (jeweils 582) bei ihren Duell-Niederlagen „einfach zu weit weg“. „Da haben wir unseren anderen Spielern mit 97 Minuskegeln einfach eine zu hohe Hypothek auferlegt.“

Zwar drehte das Mittelpaar den Rückstand in einen kleinen Vorsprung, doch am Ende fehlten eben die zu Beginn verlorenen Kegel. Martin Hukauf zauberte die überragende Tagesbestleistung von 618 Kegeln auf die Bahnen und zwang die Gastgeber sogar zu einer Auswechslung. Da gleichzeitig auch Max Hermann (579) Szczes (570) nach überragendem Beginn knapp niederrang, führten die Blau-Gelben bei Punktegleichstand nun mit acht Kegeln.

Im Schlusspaar spitzte sich der Kampf ums Weiterkommen bis auf die letzten Würfe zu. Bernd Löhnert (561) gewann gegen Grötzner und holte Mannschaftspunkt Nummer drei. Als Thomas Arndt (550) nach 2:1-Führung und starker Leistung auf seiner letzten Bahn gegen den immer stärker werdenden Roßlauer Kapitän Guido Lehmann (595) einbrach, holten sich die Gastgeber die zum Sieg notwendigen Kegel zurück.

„Die Roßlauer haben sehr verdient gewonnen, auch wenn für uns heute mehr drin gewesen wäre. Am Ende haben sich die am Anfang vergebenen Kegel gerächt. Mal sehen, was in ein paar Wochen beim Punktspiel in der Verbandsliga passiert“, hakte Zander das Pokal-Aus schnell ab. Denn die Pokalreise ist jetzt zwar beendet, die in der Verbandsliga aber noch lange nicht.