Gommerns Kegler vor großem Erfolg. Heimsieg gegen Magdeburg bringt die Eintracht in Pole-Position um Silber. Ausgeglichene Teamleistung reicht zum Erfolg. Showdown kommenden Samstag in Mücheln.
Spannender könnte der Kampf um die Medaillen in der Kegel-Verbandsliga der Männer nicht sein. Nach dem 6,5:2,5 (3.487:3.354)-Heimsieg der Gommeraner Eintracht am Sonnabend in der PAULY-Kegel-Arena gegen den Magdeburger SV und dem gleichzeitigen knappen Heimsieg der Leitzkauer „Wölfe“ gegen Elsnigk spitzt sich der Medaillenkampf hinter dem schon lange feststehenden Landesmeister aus Langendorf zu. Erst am letzten Spieltag, am kommenden Samstag, entscheidet sich, wer mit Silber, Bronze oder doch nur mit der „Holzmedaille“ in die Sommerpause geht.

Die Gommeraner, im vergangenen Jahr gegen entfesselt aufspielende Magdeburger noch deutlich unterlegen, hatten am Sonnabend gegen den MSV nur wenige Probleme. Allerdings ließen sich die Blau-Gelben bei den guten Ergebnissen von Max Hermann (570:523, 4:0) gegen Wunderlich und von Ralf Öhlschläger (555:555, 2:2) beim Unentschieden gegen Ostermann noch Potential nach oben. Doch 1,5 Mannschaftspunkte brachten die Eintracht schon hier auf die Siegerstraße.
Dies „verfestigte“ sich nach dem Mittelpaar, in dem Martin Hukauf (582, 4:0) seine durch Verletzung wechselnden Gegenspieler Krüger und Pöppe zwar dominierte, sich aber auch noch Luft nach oben ließ. Dafür kämpfte sich Thomas Arndt (602) nicht nur zur Tagesbestmarke, sondern gegen den besten Magdeburger Dirk Hecht (596) auch zum Punktgewinn.
So konnte das Eintracht-Schlusspaar recht gelassen auf die Bahnen gehen. Karl Zander (586:580, 3:1) spielte nervenstark und punktete am Ende gegen Blumtritt knapp. Sören Schulze (592:588; 1,5:2,5) verpasste zwar gegen Siegemund knapp den erhofften 600er und den Duellsieg, brachte mit seinen starken Bahnergebnissen aber die notwendige Sicherheit.
„Das haben die Jungs sehr gut gemacht. Wenn unsere Topspieler mal etwas Luft nach oben haben, bringen eben die anderen ihre beste Leistung. Das macht unser Team in dieser Saison aus“, lobte Teamchef Thomas Zander seine Spieler. „Und das wollen wir auch am letzten Spieltag in Mücheln noch einmal beweisen und uns mit einer Medaille belohnen“, hofft er zwar auf Spannung, aber mit „dem besseren Ende für uns“. „Dann können wir entspannt unsere wohl beste Saison feiern.“







