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Kalender Kegeln

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Unentschieden und doch keine Punkte
Gommern – Zschornewitz 3,5:4,5 (3494:3494) / Ein Kegel fehlt gleich doppelt

Obwohl die Landesliga-Kegler des SV Eintracht GommernAndersspielklein am Sonnabend mit 3494 die selbe Kegelzahl erzielten, wie die Gäste aus Zschornewitz, müssen die Blau-Gelben weiter auf die ersten Punkte im Jahr 2020 warten. Denn nach Mannschaftspunkten (MP) gewannen die Turbine-Kegler in der Gommeraner PAULY-Kegel-Arena den „Krimi“ knapp mit 3,5:4,5.


Der erste Kegel fehlte schon im Startblock der Eintracht. „Ersatzmann“ Ralf Öhlschläger musste sich nämlich bei 2:2 Sätzen und 590:590 Kegeln seinen MP, wegen einer Neun seines Gegners im letzten Wurf, mit Karl-Friedrich Ulrich teilen. Die Bedeutung dieser Punkteteilung für das Gesamtergebnis war hier noch nicht abzusehen. Gleichzeitig verpasste Udo Wrubel (1:3, 569:574) ähnlich knapp seinen Duellsieg.
Trotz der Bürde des 0,5:1,5-Punkterückstandes überzeugte das Eintracht-Mittelpaar. Allerdings konnte nur Martin Hukauf (2:2, 597:565) seinen Gegner bezwingen. Für den keinesfalls enttäuschenden Thomas Zander (1:3, 588:617) war der entfesselnd aufspielende Tagesbeste, Dirk Kleber, einfach zu stark.
So mussten die Gommeraner Schluss-Spieler mindestens einen MP gewinnen und zwei Minuskegel aufholen. Ersteres gelang dem besten Gommeraner, René Anders (2:2, 597:590), mit einem tollen Endspurt. Die Spannung kannte keine Grenzen mehr. Denn gleichzeitig verlor Sören Schulze (1:3, 553:558) auf seiner letzten Bahn den bis dahin herausgespielten knappen Vorsprung, so dass am Ende zwar ein tolles, ausgeglichenes Endergebnis für beide Teams an der Anzeige stand, aber nur die Gäste ob des halben mehr erzielten MP jubeln konnten. Auch hier fehlte den Gastgebern genau ein Kegel, um das Spiel doch noch zu gewinnen.
„In letzter Zeit haben wir bei teils sehr gutem Spiel oft das Glück nicht auf unserer Seite. Erst verpasst Öhli (Ralf Öhlschläger, d. Red.) durch einen Neuner den vollen MP. Dann fehlt uns am Ende genau ein Kegel zum Gesamterfolg. Schade für uns, aber das Spiel und die guten Ergebnisse geben Hoffnung für die kommenden Spiele. Um nicht mehr in den Abstiegskampf gezogen zu werden, muss jetzt aber in Halberstadt nächsten Sonntag endlich wieder ein Sieg her“, meinte ein trauriger, aber trotzdem optimistischer Teamchef Zander kurz nach Spielende.