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+++ Der SV Eintracht Gommern wünscht allen ein bisinnliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr +++

Kalender Kegeln

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Klasse Spiel ohne Punkte
Loburg – Gommern 5:3 (3544:3510) / Wrubel mit Rekord

WrubelStSchonklein

Trotz tollen Spiels und Auswärtsbestleistung sind die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern am Sonntag punktlos geblieben. Beim SV Blau-Weiß Loburg unterlagen die Blau-Gelben mit 3:5 (3510:3544) erst mit den letzten Würfen.


Die Loburger „Störche“ hatten erst am Tag zuvor gegen den Tabellenführer aus Roßlau klar mit 7:1 (3489:3431) gewonnen. Trotzdem rechneten sich die Gommeraner nach den starken Ergebnissen daheim etwas aus, gibt es doch in Loburg seit zwei Jahren eine genauso tolle PAULY-Kegelbahn, wie in Gommern.
Entsprechend motiviert starteten die Gäste. Martin Hukauf (2,5:1,5; 598:565) spielte seine gewohnt saubere Kugel und gewann das Duell gegen Mirko Gericke. Den „Vogel schoss“ Udo Wrubel (2:2, 628:606) ab, der den über Jahre besten Loburger Spieler, Stefan Schön, unerwartet bezwang. Er überspielte den A-Senioren-Bahnrekord und seine persönliche Bestleistung mit überragenden 628 Kegeln.
Als dann auch im Mittelpaar Bernd Löhnert (2:2, 556:580) und René Anders (1,5:2,5; 567:599) mit Satzgewinnen starteten, schien alles für die Blau-Gelben zu laufen. Doch die Loburger Rainer Busse und Youngster Jonas Schön drehten in der zweiten Spielhälfte auf und holten die Mannschaftspunkte (MP) und alle bis dahin verlorenen Kegel zurück. So war das Spiel bei 2:2 MP und einem Minuskegel für Gommern wieder völlig ausgeglichen.
Große Hoffnung auf Seiten der Eintracht kam auf, als Sören Schulze (2:2, 592:588) und Thomas Arndt (2:2, 569:606) ihre ersten beiden Sätze gewannen. Doch auch hier fingen sich die Störche. André Schön und Steffen Wiedner holten Kegel um Kegel auf. Die Spannung kannte, wie eigentlich im gesamten Spiel, keine Grenzen mehr. Kurz vor Schluss stand fest, dass Arndt seinen Punkt nicht mehr holen würde. Zwar gewann Schulze knapp gegen den Loburger Kapitän, doch beide verloren die entscheidenden Kegel.
„Die Niederlage ist wirklich ärgerlich. Selbst Loburg hatte bis dahin in dieser Saison noch nicht über 3500 Kegel gespielt. Wir waren nah dran, haben auch wirklich stark gespielt. Am Ende stehen wir zwar ohne Punkte da, können aber trotzdem auf das Ergebnis stolz sein. Dann müssen wir eben aus den zwei noch ausstehenden Spielen bis Weihnachten in Roßlau und Borne etwas mitnehmen“, meinte ein zugleich zufriedener und enttäuschter Gommeraner Teamchef Thomas Zander.
Etwas Positives gab es beim Abschluss aber doch noch zu vermelden. Bernd Löhnert wurde für sein sage und schreibe 500. Spiel im ersten Eintracht-Team ausgezeichnet. Seine Mannschaftskameraden dankten ihm mit einer Urkunde und einem Geschenk, verbunden mit der Hoffnung auf noch viele erfolgreiche Einsätze im Team.