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Kalender Kegeln

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Eintracht mit knappem Derby-Sieg
BW Loburg – Gommern 2:6 (3385:3399) / Taktik funktioniert

Jubel klein

Die taktische Aufstellung hat funktioniert. Das ausgeglichenere und am Ende auch glücklichere Team hat gewonnen. Mit einem 14-Kegel-Vorsprung konnten die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern am Sonnabend das Derby der beiden Teams mit PAULY-Kegelbahnen beim Verbandsliga-Absteiger Blau-Weiß Loburg knapp mit 6:2 (3399:3385) gewinnen.


„Wir hatten vor dem Spiel geschaut, gegen welche Loburger Spieler bei ordentlicher Leistung ein Mannschaftspunkt (MP) möglich ist. So haben wir unsere Mannschaft dagegen gesetzt“, freute sich Eintracht-Teamchef Thomas Zander über den gelungenen Coup. Zu Beginn lief alles „wie geplant“, auch wenn Udo Wrubel (1:3, 538:632) gegen den überragenden Tagesbesten Stefan Schön ohne Siegchance war und etwas zu viele Kegel liegen ließ. Schön spielte wie aus einem Guss und verpasste den Bahnrekord nur knapp. Doch Zander (3:1, 591:569) hielt mit einem Neunerfeuerwerk kurz vor Schluss sein Team in erträglicher Distanz und sicherte gegen Youngster Jonas Schön den erhofften ersten MP.
Im Mittelpaar bliesen die Blau-Gelben dann zur Aufholjagd. Sören Schulze (3:1, 570:555) hatte Jochen Neubauer, immerhin Bohle-Bundesligist, drei Bahnen voll im Griff. Da gleichzeitig Thomas Arndt (3,5:1,5, 572:523) den Loburger Mirko Gericke zur Auswechslung zwang und auch gegen Robert Christ dominierte, führte die Eintracht nun mit bereits drei gewonnenen Duellen nach MP und hatte den Kegel-Rückstand auf nur noch acht Kegel reduziert.
Die Schluss-Spieler beider Teams sollten sich nun einen Kampf auf des Messers Schneide liefern. Zwar gewann Martin Hukauf (4:0, 579:516) schnell sein Duell gegen Loburgs Kapitän André Schön und machte damit schon das erhoffte Unentschieden perfekt, doch nun wollten die Gommeraner noch mehr. René Anders (1:3, 549:590) war gegen den starken Steffen Wiedner ohne Siegchance, aber der Gesamt-Kegelstand schwankte an der Anzeige von Wurf zu Wurf hin und her.
Zwei Wurf vor Schluss stand die kleine Sensation fest, Gommern war nicht mehr einzuholen und der Jubel der Eintracht-Spieler war riesig. Mit dem überaus knappen Auswärtssieg kletterten die Blau-Gelben in der Tabelle auf den dritten Rang und erhielten sich so die Chance, in den noch kommenden fünf Spielen in den Kampf um den Staffelsieg einzugreifen.
„Das war überragend. Erst passt unsere Aufstellung punktgenau und dann holen wir tatsächlich auch noch die Gesamtkegel. So knapp zu gewinnen, macht riesigen Spaß“, feierte Zander mit seinem Team. Nach einer Woche Pause gibt es am 2. Februar in der Gommeraner PAULY-Kegel-Arena gleich das nächste Spiel gegen einen ehemaligen Verbandsligisten. Um vorn dabei zu bleiben, muss auch gegen Edderitz ein voller Erfolg her.